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Von draußen vom Walde kommen sie her: Die Waldschratt-Familie





Ende März 2017 traf ich mich mal wieder mit Isabel, um gemütlich zu fimolieren. Das hatten wir lange nicht getan und so freute ich mich umso mehr. Ich hatte gar keine konkreten Pläne, da keine Messe für mich anstand und außer ein paar Kleinigkeiten auch kein Tier dringend etwas benötigte.
Lediglich eine braun-gemusterte Blattcane für den in Planung befindlichen Small-Head-Herbstdrachen wollte ich machen.
Das ging rechts fix. Die Blätter waren zügig auf dem Backblech verteilt und ich hatte noch viel Cane-Material übrig. Also wollte ich aus den Resten und passenden Farbtönen eine hübsche Herbstbase machen, vielleicht ja sogar passend für meinen grünen Waldschratt.
Ich begann zu formen und eine Cane zu bilden, mit der ich den Untergrund gestalten wollte. Angelehnt an gängige Schildkröten-Muster gestaltete ich eine braune Cane mit ganz normal umwickelten Rollen in verschiedenen Größen.

Als das Ganze fertig war, meinte ich: "Hm. Darauf müsste ich eigentlich grüne Blätter packen, die braunen gehen unter."
Isabel erwiderte: "Das Muster ist toll. Du kannst es ja nochmal in Grün machen, dann hast du zwei Basen."
Darauf ich: "Genau, eine braune mit grünen Blättern und eine grüne mit braunen Blättern."

Gesagt, getan. Ich baute die gleiche Cane nochmal in Grün. (Kleine Wortwitz: Isabel fragt, als sie die Cane liegen sieht: "Was ist das?" und ich antworte ganz trocken "Dasselbe in grün", ohne mir des Wortspiels bewusst zu sein ^^)
Als die Untergründe dann so nebeneinander lagen, überlegte ich, wie ich sie ausstechen könnte und wollte gern zwei verschieden große Kreise machen, die überlappen, wie z.B. schon hier geschehen. Und dann kam die zündende Idee, die einen Fädelwahn auslöste: Ich wollte die beiden kleinen Kreise vertauschen.

Isabel meinte dann lachend: "Dann brauchst du aber noch einen braunen Waldschratt."
Und ich stellte fest: "Na ja, und jeweils noch einen komplementären in 15/0er Perlen."
Isabel: "Jaaaa!"

So kam es, dass ich mir tatsächlich aufgrund einer Basen-Idee vornahm, drei weitere Schratts zu fädeln. Und wisst ihr was? Ich hab es getan!



Die fertigen Basen.




Beide Basen einzeln.

Daheim angekommen begann ich sofort, den zweiten großen Schratt zu fädeln. Ich mag es eigentlich gar nicht, eine Anleitung mehrmals zu fädeln, aber hier hat es sogar richtig Spaß gemacht. Als der große fertig war, suchte ich passende Perlen für die Kleinen raus. Schade, dass es in 15/0ern kein grün mit Weißeinzug gibt, wie ich es bei den großen verwendet habe. Dafür habe ich braun semimatt mit Silbereinzug und zwei Farbeinzugs-Grüntöne verwendet. Das kam dem Outfit der Großen recht nah.






Da seht ihr sie, die 4 Racker. Da ich jeweils an ca. 2 Abenden an einem Tier gesessen habe, musste ich zwischendurch das Material wieder aufräumen. Dabei habe ich dann übersehen, welche Perlen ich jeweils für die Augen und Nasenlöcher verwendet hatte. So kam es, dass per Zufall die kleinen Schratts jeweils Augen (4 mm) aus 2 verschiedenen Döschen bekamen (einmal von PRACHT und einmal von Swarovski) und mir bei den Nasenlöchern der großen Schratts (3 mm) das Gleiche nochmal passiert ist. Dadurch haben sie jetzt alle kleine Individualitäs-Merkmale, die sie als Familie richtig niedlich machen. Für die Hörner der babys habe ich an der Spitze Rocailles in 0,8 mm benutzt, das war eine ziemliche Friemelei, die sich aber lohnt.




Hier zwei hübsche Familienfotos.




Und hier die Konstellation auf den Basen.





Die Familie von oben und von vorn.







(3.4.2017)






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