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Perlentiere basteln - Perlen

Perlen gibt es in jeder erdenklichen Form und Farbe. Von kleinen Rocailles (ab 2,0 mm) bis zu großen Glas-, Holz-, oder Kunststoffperlen sowie außergewöhnlich geformten Exemplaren ist alles zu bekommen.
Größere Perlen sowie Stiftperlen werden ab und zu als Effektperle gebraucht, z.B. für eine größere Nase eines Tierchens oder Fühler, Füßchen etc. Deshalb sollte man auch hier einen kleinen Vorrat anlegen (siehe weiter unten).

Rocailles

Allgemeines & Größen

Für Perlenfiguren eignen sich am besten Rocailles (kleine Glasperlen, auch Indianerperlen genannt) mit einem Durchmesser von 2,0 - 2,6 mm. Es gibt sie in undurchsichtigen Farben (siehe weiter unten) und Größen. (Rechts seht ihr Größenbeispiele.)
Man bekommt sie in Bastelgeschäften oder übers Internet, meistens in Tüten/Dosen zu 10g oder 20g. Auch aus größeren Perlen kann man gut Perlentiere basteln und die meisten Anleitungen sind dafür geeignet. Ich bevorzuge jedoch die kleineren Varianten.

Hersteller & Qualität

Perlen bekommt man von verschiedenen Herstellern. In Deutschland bekannt sind Knorr/Gütermann, Pracht und Rayher sowie Glorex. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Perlen gleichmäßig sind und ebenmäßig. Die Tiere werden dadurch schöner.
Manche Hersteller haben Perlen mit "großem Ausschuss", also Perlen, die anders geformt sind, keine Löcher haben, und und und.
Gute Erfahrungen habe ich mit Knorr und Pracht gemacht, schlechtere mit Rayher (sehr unebenmäßig).

Inzwischen werden auch japanische Perlen bei uns beliebter und bekannter. Die beiden großen Hersteller sind hier TOHO und Miyuki. Von beiden Firmen gibt es hochwertige Rocailles in verschiedenen Farben und Größen.
Das besondere an diesen Firmen: Sie stellen auch "Zylinderperlen" her - das sind Perlen, die mithilfe eines Lasers geschnitten werden und dadurch sehr ebenmäßig sind. Es gibt so gut wie keinen Ausschuss, alle Perlen sind gleich groß. Sie sind aber nicht so abgerundet, wie normale Rocailles, sondern zylinderförmig. Großer Vorteil: Sie haben ein sehr großes Loch. Beispiele sind Treasures von TOHO oder Delicas von Miyuki.
Die Perlen werden mit anderen Größenangaben versehen: 8/0 entspricht dabei in etwa den 2,6mm Rocailles, 15/0 ist die kleinste Größe (1,3mm).

Farben

Perlen gibt es in unzählbar vielen Farben. In jeder Farbe gibt es - neben hellen/dunklen Nuancen - auch Unterschiede in der Beschaffenheit. Ich habe hier begonnen, eine Übersicht der mir bekannten Perlen aufzuführen.

Oberflächeneigenschaft:
matt - Perle reflektiert kaum Licht, Oberfläche leicht angerauht
satiniert - glatte, schimmernde Oberfläche
metallic - schimmert metallen
irisierend - glänzt, ein bisschen wie "rainbow"

Lichtdurchlässigkeit
opak - keine Lichtdurchlässigkeit
satt - opak mit starker Farbe
transparent - lichtdurchlässig
translucent - licht wird diffus durchgelassen
rainbow - schimmert in verschiedenen Nuancen

Einzug:
mit Silbereinzug - im Loch ein silberner Streifen
mit Farbeinzug - zwei Farben ineinander gehüllt

Die einzelnen Varianten werden untereinander kombiniert, z.B. gibt es auch matte Perlen mit Silbereinzug oder opake Peren mit irisierender Oberfläche.

Welche Farben man bevorzugt, das muss jeder für sich entscheiden. Die meisten Tiere sehen in verschiedenen Farbnuancen gut aus - und wenn man einmal transparente, ein andermal opake Perlen verwendet, ergibt das oft schöne Akzente.

Aufbewahrung

Früher hatte ich meine Perlen in kleine Schraubenkästen/Sortierboxen einsortiert (siehe Foto rechts). In jedes Fach passte etwas mehr als eine 20g-Tüte Rocailles. So konnte ich sie nach Farben geordnet aufheben und musste je nach Figur nur einen oder zwei Kästen herausholen, während die restlichen Perlen gut verstaut bleiben.
Inzwischen habe ich bereits mehrfach umsortiert. Zunächst gab es ein Schubfach-System, siehe hier. Inzwischen bin ich auf Boxen umgestiegen, in denen man die Dosen hintereinander aufbewahrt. Da es inzwischen soviele Perlen sind, musste ich einfach Platz sparen.

Andere Perlen

Größere Perlen

Um bei einigen Tieren besondere Effekte zu erzielen, lohnt es sich, ein paar größere und speziell geformte Perlen zu haben. Gerade zum Beispiel für die asiatischen Sammelfiguren benötigt man größere Perlen, aber auch für Kulleraugen, Hände etc. eignen sich die Murmeln manchmal sehr gut.
Die marmorierten Perlen unten links eignen sich zum Beispiel sehr gut als Augen für Insekten.
Gerade Perlen in Gold und Silber erzielen sehr schöne Effekte und lassen Figuren edel erscheinen. Ich habe zum Beispiel goldene Kullern als Fühler bei einer Sammelfigur genutzt, was die Mütze viel niedlicher erscheinen lässt, als es Rocailles erreicht hätten.

Einen kleinen Vorrat an Glasschliffperlen (sie können auch aus Kunststoff sein, das ist sehr preiswert) kann man auch immer mal brauchen, wenn es um Zubehör für manche Figuren geht (Zauberstäbe, Accessoires, Schmuck...).

Stiftperlen

Mit Stiftperlen kann man viel machen. Sie eignen sich als Fühler für Insekten, als Beinglieder bei Krabben oder Spinnen und für vieles mehr. Ich habe damit zum Beispiel die Tastatur für ein Klavier geperlt.
Es gibt Stiftperlen in verschiedenen Größen und Farben. Man sollte sich hier aber nur einen kleinen Vorrat in seinen Lieblingsfarben zulegen.

Gestreifte Perlen

Mit gestreiften Perlen kann man ebenfalls nette Effekte erzielen. Es gibt sie weiß-gestreift mit einfachen oder doppelten Streifen oder, farbig gestreift oder sogar transparent. Ich habe zum Beispiel Perlen in schwarz-weiß-gestreift für Spatzen benutzt.






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