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Diorama: Biberplatz

Tadaa - der Biberplatz!
Ich bin richtig stolz darauf, denn es stecken mehrere Stunden Arbeit darin (na ja, vor allem musste ich oft warten, bis der Leim getrocknet war, bevor ich weitermachen konnte).
Vorne in der Ecke gibt es einen kleinen Busch aus Holz und eingeflochtenen Perlen. Am Flussufer wachsen Farne (auch aus Perlen) und Gräser. Der Baum hinten hat wohl am meisten Arbeit gemacht. Die Blätter sind aus Perlen, die auf Drähte aufgefädelt und verdrillt wurden. Die drei Hauptäste und der Stamm sind aus Küchenkrepp und Draht. Daran habe ich dann die Zweige mit den Blättern befestigt und am Ende alles "Holz" braun angemalt. Mit einem Schaschlik-Spieß in der Mitte des Stammes habe ich den Baum dann im Styropor befestigt (die Wurzeln sind aber auch noch angeklebt).


Ein paar größere Aufnahmen: Die Biber an ihrem Damm. Vorne rechts der kleine Igel, wie er sich halb in dem Gebüsch versteckt. Hinter dem Fluss, am Hang, wächst eine kleine Tanne. Am Flussufer wächst wilder Farn und Moos.

Und hier der Baum etwas genauer: Auf einem Ast sitzt eine dicke Eule und beobachtet die Biber. Am Stamm klettert ein Marder den Baum hoch. Am Fuße des Baumes wachsen ein paar Pilze und Gräser.



Die Idee

Das ist die Idee: Mitten im Wald fließt ein kleiner Bach an einem Baum vorbei. Eine Biberfamilie hat dort begonnen, ihren Damm zu bauen. Eine Eule schaut ihnen dabei aus dem Baum heraus zu, unter einem Gebüsch lugt ein Igelchen hervor. Pilze und Farne wachsen am Flussufer. 

Material:
- Pappe, Styropor
- Küchenkrepp oder Klopapier
- kleine Zweige
- Kieselsteinchen
- Islandmoos
- "Wiese" auf Papier (Modelleisenbahnabteilung)
- Perlentiere: Biber ("Pfui Spinne", Ingrid Moras), Igel (eigene Kreation), Wiesel ("Mein erstes Perlentierlexikon", Barbara Gilli). Eule ("Meine schönsten Perlentiere", Ingrid Moras)
- Perlenpflanzen: Laubbaum, kleine Tanne, Farne, Gräser, Pilze, Gebüsch (alles eigene Kreationen)



Die Etstehung

Wie schon bei meinem ersten Bastelversuch habe ich mir aus Pappe eine Fläche für das Grundgerüst ausgeschnitten (ca. 20x20 cm) und jeweils am Rand einen Streifen hochgebogen, sodass ich eine Pappschale hatte. Für den Boden habe ich flaches Styropor benutzt.
Ich einer Ecke habe ich aus Pappe und Styropor eine Erhebung geformt. Ausgehend von dieser habe ich dann Zeitungsstreifen von oben nach unten gelegt und festgeklebt. Über diese klebte ich dann eine Schicht weißes Rollenpflaster. So entstand ein kleiner, abgerundeter Hügel.
Für den Fluss habe ich einen Teil des Styropors wieder herausgeschnitten, damit er am Ende ein tieferes Flussbett hat.

Mit Buntlack habe ich sowohl das spätere Flussbett wie auch die Wiesenstücke angemalt. Dadurch wird das Heftpflaster steif (es saugt sich mit der Farbe voll und trocknet dann, ähnlich wie Pappmaché).

Als alles getrocknet war, habe ich den Rasen passend zurecht geschnitten und mit Sprühkleber aufgeklebt. Das Flussbett habe ich ebenfalls reichlich mit Sprühkleber gefüllt und verschiedene blaue Perlen reingestreut - in den unteren Schichten matte/opake und darüber dann transparente. Auf dem Foto sieht man das nicht so gut, aber es wirkt ziemlich lebendig.
Für das Flussufer gab es kleine Kieselsteinchen. Die habe ich alle einzeln festgeklebt (das war eine Arbeit!). Im unteren Teil wird die mit Steinen bedeckte Fläche dann größer.

Für den Biberdamm habe ich kleine Zweige aus der Natur gesammelt und in kleine Stücke geschnitten. Die einzelnen "Stämme" habe ich dann kreuz und quer übereinander geschichtet und immer mal verklebt, damit das Gebilde nicht einstürzt. Kleinere Äste habe ich zwischen die großen eingewebt. Als das alles trocken war, konnte ich beginnen, die Landschaft mit Pflanzen und Tieren zu füllen. 



15.2.2009






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